Page 131 - 45 Jahre CSU Neuching
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Chronik des CSU-Ortsverbandes Neuching
Das Rad will der 29-jährige Kandidat nicht neu erfinden. Schließlich hätten der kürzlich
verstorbene Altbürgermeister Hans Brunhierl und Amtsinhaber Hans Peis Gutes für die
Gemeinde geleistet.
Die anstehenden Projekte liegen auf der Hand - bezahlbares Wohnen, die Umsetzung
des neuen Flächennutzungsplans, der Bau der Mehrzweckhalle, „das wohl größte Projekt
der Gemeinde. Die Halle bietet auch viele Chancen", ist Bartl überzeugt. Hinzu kommt der
Bau des neuen Kindergartens auf dem gleichen Areal.
„Für mich ist Neuching mehr als ein Wohnort. Für mich ist Neuching eine Heimat",
versicherte Bartl, der auch CSU-Ortsvorsitzender ist. „Ich bin jung und voller Tatendrang",
ergänzte er. Und falls die Wahl am 15. März auf ihn fallen solle, „werde ich kein
Bürgermeister für eine Partei sein. Fraktionszwang hat auf kommunaler Ebene nichts zu
suchen."
Die Mehrzweckhalle war auch für Robert Riexinger (50) ein gutes Stichwort. Er ist seit
zwölf Jahren Gemeinderat und möchte eine weitere Periode dranhängen. Beim Bau der
Sporthalle werde er „brutal aufpassen, dass uns die Kosten nicht entgleiten", stellte der
Landwirtschaftsmeister klar und berichtete aus dem Gemeinderat. So sei die Ausarbeitung
für das im Volksmund bekannte Einheimischenmodell, offiziell Sozialmodell, „ein brutales
Prozedere" gewesen. Am Kampelbach bauen jetzt nur Neuchinger. Ein Wunsch für die
Zukunft sei eine neue Anbindung für das Gewerbegebiet Tratmoos, etwa mit einer Brücke,
um den Schwerlastverkehr einzudämmen.
Seit sechs Jahren ist Martin Schwarzenbeck im Gremium. Ein Gemeindewachstum mit
Maß und Ziel präferiert der 42-Jährige. Ein Hauptaugenmerk liegt für den Bauunternehmer
ebenfalls auf der Mehrzweckhalle. „Die Linksabbiegespur wird heuer schon realisiert",
informierte er. Ein Gemeindewachstum mit Maß und Ziel präferiert der 42-Jährige. Ein
Hauptaugenmerk liegt für den Bauunternehmer ebenfalls auf der Mehrzweckhalle. „Die
Linksabbiegespur wird heuer schon realisiert", informierte er. Auf eine weitere Amtszeit hofft
auch Beatrix Ertl (51). Die leidenschaftliche Theaterspielerin zeigte bei den letztjährigen
Aufführungen als Puffmutter Berta eine völlig andere Seite von sich. „Vielleicht schmeißen
sie mich jetzt raus", hatte sie schmunzelnd über ihre „Befürchtungen" berichtet und dafür
viele Lacher geerntet.
Das Credo „Tradition bewahren, Zukunft gestalten" will die CSU breit gefächert
umsetzen. Dazu zählen die Bereiche Ehrenamt, Feuerwehr, Familien, Senioren, Wirtschaft,
Arbeit und Infrastruktur sowie Wohnen, Finanzen, Umwelt und Landwirtschaft. Auch die
weiteren Kandidaten haben Schwerpunkte, für die sie sich stark machen wollen. Norman
Eckfinger etwa, der im Bauamt der Gemeinde Feldkirchen arbeitet, und sein Wissen vor
allem bei der Umsetzung des neuen Flächennutzungsplans einbringen will. Oder Wolfram
Weyand, dem Umweltschutz und Bauleitplanung am Herzen liegen.
„Es gibt schlimmere Probleme als wenn der Kindergarten nicht mehr reicht. Viel
schlimmer ist, wenn Häuser verfallen, weil niemand mehr da ist", meinte Max Lehmer jun.,
Sohn des früheren Bundestagsabgeordneten Max Lehmer. Frauenpower gibt es neben Ertl
mit Corinna Fink. Die Wahlkampf-Vorbereitungen, besonders die Werbung, mache ihr Spaß.
„Ich weiß gar nicht, was ich nach dem 15. März machen soll", sagte sie schmunzelnd.
Quelle: DANIELA OLDACH im Erdinger Anzeiger vom 3. Februar 2020
© CSU-Ortsverband Neuching – zusammengestellt von Hans Markus Wellers -Stand 09/2020 - Seite 132 von 143

